Comeback: Ein Spanier spricht mit der Erde!

2011 Habla de la Tierra (Rotwein, Extremadura, Spanien)

Es fühlt sich gut an, zurück zu sein! Meine Newsletter-Abonnenten hatte ich bereits darauf vorbereitet, dass es heute weiter geht und somit meine unfassbar lange Pause endlich ein Ende findet. Jetzt gilt es den Blick nach vorne zu richten und meinen Lesern einen Wein zu präsentieren, für den sich die Wartezeit gelohnt hat: Der spanische Habla de la Tierra ist ein Verschnitt aus Tempranillo sowie Cabernet Sauvignon und stammt aus der hierzulande wenig bekannten Region Extremadura, im Südwesten Spaniens, direkt an Portugal gelegen. Und obwohl der Wein ein wahrer Prachtkerl ist, verschafft ihm seine wenig prestigeträchtige Herkunft einen Preis auf Underdog-Niveau. Genau die richtige Kombination für den Weinlakai. Und da ich dem genannten Händler weitere 10% Rabatt “abpressen” konnte (bitte unten stehenden Code beachten), ist das Preis-/Genussverhältnis unschlagbar.

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Ein Vin Rouge aus Santa Cruz!

2010 Bonny Doon Vineyard “Contra” (Rotwein, Central Coast, USA)

Nicht alle kalifornischen Weine stammen aus dem viel gerühmten und häufig überteuerten Napa Valley. Rund um Los Angeles liegt zum Beispiel einen Weingegend die auf den Namen “Central Coast” hört. Hier ist man in Sachen Rebsorten nicht so sehr auf Cabernet Sauvignon eingefahren, wie die Kollegen in Napa, sondern viele Winzer widmen sich den Rebsorten des nördlichen und südlichen Rhône-Gebietes in Frankreich. Viele dieser “Rhône Rangers” produzieren schon seit den Achtzigern sehr gute Weine, von denen es nur wenige nach Deutschland “schaffen”. Siehe auch meinen Artikel über Sine Qua Non. Die heutige Empfehlung “Contra” stammt vom rein bio-dynamisch geführten Weingut Bonny Doon in Santa Cruz und stellt eine echte Bereicherung des Weinangebots in Deutschland dar: Es ist ein Wein mit ganz eigenem Charakter und er bietet einen enormen Genussfaktor.

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Osborne kann auch Rotwein: Yaso ist das!

2012 Compañia Viñedos Iberian “Yaso” (Rotwein, Toro, Spanien)

Den Sherry mit dem schwarzen Stier kennt wahrscheinlich jeder. Dass sich die Familie Osborne aber auch anderen Projekten annimmt ist weniger populär. Unter dem Namen “Compañia Viñedos Iberian” betriebt die Familie mehrere, auf ganz Spanien verteilte Weingüter. Der heutige Wein stammt von der Finca Lomopardo im DO Gebiet Toro, das in der spanischen Region Kastilien-León gelegen ist. Der “Yaso” besteht zu 100% aus Tinta de Toro – der regionalen Bezeichnung der populären Rebsorte Tempranillo. Aufmerksam wurde ich auf den rund 10,- EUR teuren Wein durch eine 93-Punkte-Bewertung von einer nicht ganz unbekannten Weinpublikation aus Baltimore :-)

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Geht doch: Cool Climate aus Australien

Bellvale ist ein kleines Weingut aus der südaustralischen Region Gippsland. Was sich hier der US-stämmige Winemaker John Ellis vorgenommen hat, mutet zunächst als ein völlig aussichtsloses Unterfangen an: die Produktion von hochwertigem Chardonnay und Pinot Noir nach dem Vorbild des Burgunders. Im Rahmen eines Wine Dinners konnte  ich mich  nun davon überzeugen, dass Burgunder «made in Down Under» tatsächlich möglich sind. Weiterlesen

Feine Perlen zu Silvester!

2011 Bailly Lapierre Rosé Brut (Rosé-Schaumwein, Burgund, Frankreich)

Die heutige Empfehlung kommt gerade rechtzeitig zu Silvester und da man diesen Rosé-Crémant “stationär” bei Jacques’ Weindepot kaufen kann, dürfte allen Lesern noch ausreichend Zeit bleiben sich damit einzudecken. Der Wein stammt aus dem Burgund und so ist es nur konsequent, dass die verwendeten  Rebsorten Pinot Noir und Gamay sind. Der kurze Schalenkontakt sorgte bei diesem Jahrgangs-Crémant für eine zarte Rosafärbung und schöne, rotbeerige Aromen. Stilistisch und qualitativ muss dieser 2011er Rosé von Bailly Lapierre den Vergleich zu Exemplaren aus der prestigeträchtigen Champagne nicht scheuen. Und das für mindestens ein Drittel des Preises eines halbwegs ordentlich gemachten Rosé-Champagner.

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Interview: Nu(h)r ein bisschen weinselig

Comedian und Kabarettist Dieter Nuhr gehört zu den bekanntesten und vielseitigsten Unterhaltungskünstlern in Deutschland. Nicht nur hat er den Sprung von der Bühne in die Fernsehunterhaltung erfolgreich gemeistert, er erweiterte auch sein Comedy-geprägtes Repertoire durch politisches Kabarett: Mit dem «Satiregipfel» trat er in die Fußstapfen einer Kultfigur wie Dieter Hildebrandt. Der Bühne ist er dennoch treu geblieben, und so tourt er nach wie vor jedes Jahr durch die ganze Republik. Mit dem WeinWisser sprach Dieter Nuhr nun über seine bislang nur wenig bekannte Leidenschaft: Wein.
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Alles andere als primitiv: die Weihnachtsempfehlung!

2011 Paolo Leo “Fiore di Vigna” Primitivo (Rotwein, Salento, Italien)

Als ich die heutige Empfehlung blind verkostete, resümierte ich abschließend: “Wenn dieser Wein zwischen 15 und 20 EUR kostet wäre das sehr gut, wenn er 10 EUR oder weniger kostet, wäre es sensationell”. Nun, was soll ich sagen? Durch den speziell für diese Aktion von mir heraus gehandelten Gutschein-Code WEINLAKAI01 liegt der Wein bei nur noch 9,41 EUR/Fl. Ja genau: SENSATIONELL!  Dieser Primitivo (anderenorts auch “Zinfandel”) stammt aus der wenig bekannten, apulischen Weingegend Salento, ganz in der Hacke des italienischen Stiefels. Der unwahrscheinlich schöne “Fruchtkern” und die gut zupackende Kraft machen den Wein zu der perfekten Empfehlung für die Weihnachtsfeiertage.

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Weinfehler: Von echten Stinkern und falschen Fehlern

Der Begriff Weinfehler ist sehr endgültig und lässt keinerlei Spielraum für Interpretationen oder subjektive Nuancen. Da Fehler immer mit etwas Negativem assoziiert werden, müsste man nach dieser Logik einen Wein ohne Fehler immer vorziehen. Eigentlich. Die allgemein akzeptierte Wahrheit ist jedoch, dass gewisse Weinfehler die Identität bestimmter Weine geradezu prägen! Sie werden von ihnen erwartet und man wäre enttäuscht, wären sie nicht vorhanden. Weiterlesen

Schwarzer Schiefer aus dem Priorat!

2011 Celler Cal Pla Mas d’en Compte „Schwarzer Schiefer” (Rotwein, Priorat, Spanien)

Das Weingut der heutigen Empfehlung ist zumindest für Priorat-Fans alles andere als ein Geheimtipp. Die Weine vom Celler Cal Pla wurden insbesondere von den US-Kollegen Parker&Co bereits reichlich mit Punkten überschüttet. Und das – zumindest in diesem Fall – völlig zu Recht. Trotz dieser Vorschusslorbeeren hat mich der 2011er “Schwarzer Schiefer” überrascht: Eine solch hohe Qualität in Verbindung mit dem sehr moderaten Preis hatte ich aus dem Priorat noch nie im Glas. Und das alles inklusive einer hundertprozentigen Priorat-Typizität.


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Rebsorte Mencía: zartes Pflänzchen mit starken Qualitäten

Über vier Jahre ist es nun her, dass ich den Lesern meines Blogs Weinlakai einen Wein empfohlen habe, der aus der vornehmlich in Galicien angebauten roten Rebsorte Mencía gewonnen wird. Der El Pecado («die Sünde«) von Raul Pérez war mein Schlüsselerlebnis im Hinblick auf dieses unbekannte Gewächs. Nicht zuletzt der für den vorliegenden Bericht verkostete 2011er macht deutlich, dass meine anhaltende Begeisterung für Weine aus der Mencía-Traube ihre Berechtigung hat. Weiterlesen