Mit Bubbly blubbernd ins neue Jahr!

2013 Markus Schneider “Bubbly” Brut (Schaumwein, Pfalz, Deutschland)

Deutschland ist der größte Markt für Schaumweine weltweit. Über 400 Million Flaschen des “Sprudelwassers” werden jährlich geköpft. So wundert es nicht, dass fast jeder deutsche Haushalt an Silvester traditionsschuldig eine Flasche Sekt öffnet. Der größte Teil der Bundesbürger beschafft sich diese “Anstoßhilfe” im Supermarkt und gibt dafür noch nicht einmal vier Euro pro Flasche aus. Meist gekauft im Sonderangebot. Das Produkt mit dem Namen aus einem Gebrüder-Grimm-Märchen ist mit jährlich über 100 Million verkauften Flaschen unangefochtener Marktführer. Mache ich mit diesen Daten und Fakten Lust auf einen Schaumwein? Nein, wohl eher nicht. Denn auch wenn diese Massenprodukte “zum Nippen nebenher” teils ganz akzeptabel sind – man will ja nicht immer den Wein-Snob raushängen lassen – wirklich Spaß machen sie nicht. Meist sind sie doch irgendwie sauer, nichts-sagend und zu schaumig. Schluss damit, denn es geht, wer hätte es nach diesem langen Intro gedacht, auch anders. Völlig anders. 

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Eine supertoskanische Weihnacht!

2011 Castello Poggiarello “Collerosso” (Rotwein, Toskana, Italien)

Es ist seit einigen Jahren Tradition, meinen Lesern zu Weihnachten einen ganz besonderen Wein zu empfehlen. Einen Tropfen, der es wert ist, zu einem besonderen Zeitpunkt und im Kreise der Liebsten geöffnet zu werden. Der “Collerosso” ist so ein Wein. Seine vornehme und balancierte Stilistik sowie die sehr zugängliche und aromatische Frucht machen diesen nicht ganz typischen Toskaner zu einem echten Festtagswein. Eigentlich kostet der Wein deutlich über 15 EUR, doch durch konsequente Verhandlungen und einem 12%igen Frühbesteller-Rabatt für alle Weinlakai-Leser, macht auch das Preis-/Genussverhältnis fröhlich und selig.

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Zu Gast im Restaurant Noma

Drei Jahre in Folge (2010-2012) und nun wieder aktuell 2014 wurde das Noma in Kopenhagen zum „World’s Best Restaurant“ gewählt und lenkte dadurch die öffentliche Aufmerksamkeit nicht nur auf sich selbst, sondern auch auf die moderne skandinavische Küche insgesamt. Leider ist dadurch eine Tischreservierung im Noma nahezu aussichtslos. Wenn es damit irgendwann klappt, sollte man nicht lange fackeln und der dänischen Hauptstadt einen Besuch abstatten. Gesagt, getan. Weiterlesen

92 zu 7,98: Ein perfektes Ergebnis!

2010 Bodegas Adriá Vega Montán “Adriá” (Rotwein, Bierzo, Spanien)

Wenn Parkers “Wine Advocate” einem Wein 92 Punkte gibt, der hierzulande nur 7,98 Euro kostet, macht mich das neugierig. Wenn dieser Wein dann auch noch aus der von mir so geschätzten Rebsorte Mencía besteht, wird die Sache schon ernster. Wenn dann auch noch der recherchierte Händler eine 11+1- und 16+2-Aktion anbietet, gibt es für mich kein Halten mehr. Nur 5.000 Flaschen wurden vom “Adria” produziert und man kann von Glück sagen, dass sich der empfohlene Händler 1.200 davon exklusiv für Deutschland sichern konnte und mir davon als erstes erzählte. Ach ja, vielleicht auch noch ganz interessant: Der Wein ist der absolute Hammer.

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Reif von der Insel: Cannonau? Genau!

2009 Giuseppe Sedilesu “Sartiu” (Rotwein, Sardinien, Italien)

Manchmal wird es mir leicht gemacht: Während der Recherche für die vergangene Empfehlung stieß ich bereits auf diesen ganz besonderen Wein aus Sardinien. Mir war sofort klar, dass ich auch diesen Wein empfehlen muss, denn er vereint eine ganz spezielle Aromatik mit rustikaler Kraft und einer wunderbaren Reife. Insbesondere Letzteres trifft man selten an, denn die allermeisten Rotweine in diesem Preisbereich werden viel zu jung getrunken und gereifte Exemplare sind dann schlichtweg nicht mehr verfügbar. 

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Comeback: Ein Spanier spricht mit der Erde!

2011 Habla de la Tierra (Rotwein, Extremadura, Spanien)

Es fühlt sich gut an, zurück zu sein! Meine Newsletter-Abonnenten hatte ich bereits darauf vorbereitet, dass es heute weiter geht und somit meine unfassbar lange Pause endlich ein Ende findet. Jetzt gilt es den Blick nach vorne zu richten und meinen Lesern einen Wein zu präsentieren, für den sich die Wartezeit gelohnt hat: Der spanische Habla de la Tierra ist ein Verschnitt aus Tempranillo sowie Cabernet Sauvignon und stammt aus der hierzulande wenig bekannten Region Extremadura, im Südwesten Spaniens, direkt an Portugal gelegen. Und obwohl der Wein ein wahrer Prachtkerl ist, verschafft ihm seine wenig prestigeträchtige Herkunft einen Preis auf Underdog-Niveau. Genau die richtige Kombination für den Weinlakai. Und da ich dem genannten Händler weitere 10% Rabatt “abpressen” konnte (bitte unten stehenden Code beachten), ist das Preis-/Genussverhältnis unschlagbar.

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Ein Vin Rouge aus Santa Cruz!

2010 Bonny Doon Vineyard “Contra” (Rotwein, Central Coast, USA)

Nicht alle kalifornischen Weine stammen aus dem viel gerühmten und häufig überteuerten Napa Valley. Rund um Los Angeles liegt zum Beispiel einen Weingegend die auf den Namen “Central Coast” hört. Hier ist man in Sachen Rebsorten nicht so sehr auf Cabernet Sauvignon eingefahren, wie die Kollegen in Napa, sondern viele Winzer widmen sich den Rebsorten des nördlichen und südlichen Rhône-Gebietes in Frankreich. Viele dieser “Rhône Rangers” produzieren schon seit den Achtzigern sehr gute Weine, von denen es nur wenige nach Deutschland “schaffen”. Siehe auch meinen Artikel über Sine Qua Non. Die heutige Empfehlung “Contra” stammt vom rein bio-dynamisch geführten Weingut Bonny Doon in Santa Cruz und stellt eine echte Bereicherung des Weinangebots in Deutschland dar: Es ist ein Wein mit ganz eigenem Charakter und er bietet einen enormen Genussfaktor.

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Osborne kann auch Rotwein: Yaso ist das!

2012 Compañia Viñedos Iberian “Yaso” (Rotwein, Toro, Spanien)

Den Sherry mit dem schwarzen Stier kennt wahrscheinlich jeder. Dass sich die Familie Osborne aber auch anderen Projekten annimmt ist weniger populär. Unter dem Namen “Compañia Viñedos Iberian” betriebt die Familie mehrere, auf ganz Spanien verteilte Weingüter. Der heutige Wein stammt von der Finca Lomopardo im DO Gebiet Toro, das in der spanischen Region Kastilien-León gelegen ist. Der “Yaso” besteht zu 100% aus Tinta de Toro – der regionalen Bezeichnung der populären Rebsorte Tempranillo. Aufmerksam wurde ich auf den rund 10,- EUR teuren Wein durch eine 93-Punkte-Bewertung von einer nicht ganz unbekannten Weinpublikation aus Baltimore :-)

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Geht doch: Cool Climate aus Australien

Bellvale ist ein kleines Weingut aus der südaustralischen Region Gippsland. Was sich hier der US-stämmige Winemaker John Ellis vorgenommen hat, mutet zunächst als ein völlig aussichtsloses Unterfangen an: die Produktion von hochwertigem Chardonnay und Pinot Noir nach dem Vorbild des Burgunders. Im Rahmen eines Wine Dinners konnte  ich mich  nun davon überzeugen, dass Burgunder «made in Down Under» tatsächlich möglich sind. Weiterlesen

Feine Perlen zu Silvester!

2011 Bailly Lapierre Rosé Brut (Rosé-Schaumwein, Burgund, Frankreich)

Die heutige Empfehlung kommt gerade rechtzeitig zu Silvester und da man diesen Rosé-Crémant “stationär” bei Jacques’ Weindepot kaufen kann, dürfte allen Lesern noch ausreichend Zeit bleiben sich damit einzudecken. Der Wein stammt aus dem Burgund und so ist es nur konsequent, dass die verwendeten  Rebsorten Pinot Noir und Gamay sind. Der kurze Schalenkontakt sorgte bei diesem Jahrgangs-Crémant für eine zarte Rosafärbung und schöne, rotbeerige Aromen. Stilistisch und qualitativ muss dieser 2011er Rosé von Bailly Lapierre den Vergleich zu Exemplaren aus der prestigeträchtigen Champagne nicht scheuen. Und das für mindestens ein Drittel des Preises eines halbwegs ordentlich gemachten Rosé-Champagner.

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